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So gelingt das perfekte Programm für Firmentagungen

Strategien, Ideen und Praxis-Tipps für nachhaltigen Erfolg

Nach unserem Gespräch, in dem Martin Horneber über die Bedeutung von Locations für erfolgreiche Teamtage und Firmenevents gesprochen hat, richtet sich der Fokus nun auf einen weiteren entscheidenden Erfolgsfaktor: das Rahmenprogramm. 

Im zweiten Teil unseres Interviews spricht er darüber, wie Unternehmen ein Programm gestalten können, das sowohl begeistert als auch strukturiert bleibt. Er erklärt, warum Kooperationen mit starken Partnern unverzichtbar sind, wie man die Balance zwischen Erlebnis und Pflichtteil meistert und welche Details darüber entscheiden, ob ein Event in Erinnerung bleibt.

Durchdachte Konzepte für Firmenevents und Tagungen machen den Unterschied

Welche Bedeutung hat ein professionell konzipiertes Rahmenprogramm?

Martin Horneber: „Das spielt eine große Rolle, besonders wenn das Event als Incentive oder Belohnung für die Mitarbeitenden gedacht ist. Viele haben ein erfolgreiches Wirtschaftsjahr hinter sich und möchten das feiern. Häufig werden Geschenke überreicht, besondere Leistungen gewürdigt oder ein Rahmenprogramm organisiert, das Spaß macht und dazu beiträgt, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen. Gerade bei Kunden mit Mitarbeitenden, die sich nicht oft sehen, ist das ein idealer Anlass, um sich zu begegnen.“

 

Wie wichtig sind euch Kooperationen mit Caterern oder Outdoor‑Partnern?

Martin Horneber: „Kooperationen sind für uns von zentraler Bedeutung, denn wir wissen: Die Qualität unserer Partner spiegelt immer auch unsere eigene wider. An erster Stelle steht dabei der Caterer, der nicht nur hervorragende Speisen liefern, sondern auch flexibel auf Sonderwünsche wie Allergien eingehen können muss.
Ebenso wichtig sind unsere Partnerschaften im Bereich der Team‑Events – von Outdoor‑Spielen über kreative Aktivitäten bis hin zu Live‑Acts wie Zauberern oder Feuerkünstlern. Es gibt unglaublich viele beeindruckende Angebote, die wir immer wieder neu entdecken und gerne an unsere Kunden weitervermitteln."

Erlebnis trifft Pflichtprogramm: Wie die richtige Balance zum Erfolgsfaktor wird

Martin, wie schafft man es, dass zeitlich alles klappt, ohne dass Stress entsteht?

Martin Horneber: „Am Anfang ist Flexibilität entscheidend, besonders wenn wir merken, dass Kunden besondere Wünsche zu Essenszeiten, Team‑Events oder anderen Programmpunkten haben. In dieser Phase wird alles akribisch geplant. In der Durchführung stellen wir allerdings fest, dass erneut Flexibilität gefragt ist – etwa, wenn sich Teilnehmende verspäten, Programmpunkte länger dauern oder die Leute einfach so viel Spaß beim Dartspielen oder beim Kickerturnier haben, dass wir spontan umdisponieren. Damit können wir sehr gut umgehen. Gerade das macht den Charme eines solchen Festes aus: Es muss keinem strengen Zeitplan folgen, sondern darf sich nach der Stimmung und dem Flow der Teilnehmenden richten.“

 

Martin, gibt es eine Art Formel, wie man beim Pflichtteil einer Veranstaltung die Stimmung aufrechterhält?

Martin Horneber: „Das ist eine interessante Frage. Der inhaltliche Teil sollte möglichst kurz und prägnant sein. Ein Vortrag funktioniert am besten mit wenigen Folien, idealerweise frei gesprochen und der Gesamtdauer der Veranstaltung angemessen. Niemand mag langatmige Präsentationen, besonders nicht, wenn das Event als Sommerfest oder Weihnachtsfeier angekündigt ist. Und ein wichtiger Tipp: Vor den Mahlzeiten sollte es nichts Langes geben, denn die Teilnehmenden haben Hunger und freuen sich aufs Essen.

Und: Wenn man unter „Pflichtprogramm“ Arbeitsphasen wie Workshops versteht, dann sollten diese gut moderiert, klar getaktet und methodisch sauber aufbereitet sein, damit am Ende wirklich etwas dabei herauskommt. Und noch etwas: Der Begriff „Pflichtprogramm“ wirkt eher abschreckend. Darauf hat niemand Lust. Ich würde diesen Teil immer „inhaltlicher Teil“ nennen – also die Phase, in der beispielsweise am Leitbild, an der Vertriebsstrategie oder an neuen Herausforderungen gearbeitet wird."

Vielen Dank für das Interview!

Lesen Sie auch den ersten Teil des Interviews!
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